XENON

   


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XENON

 

Philips entwickelte im Jahr 1989 die Xenon D1-Lampe, die es später auch von Osram gab. Gegen Aufpreis konnte zum Beispiel der 7er BMW ab 1991 mit Xenon Gasentladungslampen als Xenonlicht ausgerüstet werden. Seit 1999 wird beim Mercedes-Benz CL Xenon-Fernlicht (BI-Xenon) die selbe Lampe für Abblend- und Fernlicht, verwendet. Mittlerweile gibt es sogar Xenon Scheinwerfer mit integriertem BI-Xenon Kurvenlicht.

Das Xenongas bewirkt kurz nach dem Zünden über ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) einen enormen Lichtstoß und fährt somit die Xenon Lampe rasch hoch, was bei einer Autolampe wichtig ist. Doppel-Xenon-Scheinwerfer bestehen aus vier Brennern und vier Vorschaltgeräten. Vorteilhaft ist auch die viermal so lange Lebensdauer im Gegensatz zu Halogenlampen, die, um deren Licht bläulich wirken zu lassen, den Zusatz "Xenon" tragen und über einen aufgebrachten Farbfilter oder einen blauen Glaskolben verfügen.

Xenonlampen unterliegen einer ECE-Normung und sind nach Typen unterteilt, zum Beispiel D1S, D3S, D2S, oder D4S. Der Buchstabe "D" bedeutet Discharge (Entladung) und die nachfolgende Ziffer für die jeweilige Version. Von einem Austausch oder Umrüstung von D1- D2- Brennern gegen D3- bzw. D4-Brenner und umgekehrt ist abzuraten, weil ein anderes Steuergerät erforderlich ist. Xenonlampen bieten helles Xenon Licht, geringen Energieverbrauch, hohe Lebensdauer, große Lichtdichte und Wirkungsgrad.